Sanierung einer Zagreber Schule verzögert schon wieder

7.9.2026

Erneut verzögert sich die Generalsanierung des Gebäudes in der Mesićeva-Straße in Zagreb, in dem die Grundschule Ivana Gorana Kovačića und das XVIII. Gymnasium untergebracht sind. Schüler*innen sollen nun erst am 1. September 2027 zurückkehren. Zuvor war die Inbetriebnahme für Jänner 2026 und zuletzt für September 2026 geplant. Bis dahin werden Schüler*innen weiter an fünf Ersatzstandorten unterrichtet. Grund für die Verzögerung ist das Ende des Vertrags mit dem bisherigen Bauunternehmen. Laut Zagrebs Vizebürgermeister Luka Korlaet (M – Wir können's!) wurde die gesetzlich zulässige Grenze für Vertragsänderungen von 50 Prozent erreicht. Für die restlichen Arbeiten muss die Stadt neu ausschreiben. Ein*e neue*r Auftragnehmer*in soll bis Jahresende gefunden werden. Die Sanierung läuft seit November 2024 und war ursprünglich auf etwas mehr als ein Jahr angesetzt. Die Kosten stiegen von 7,81 auf 9,65 Millionen Euro. Probleme mit der Planungsdokumentation, zusätzliche Arbeiten und ein Wassereintritt auf der Baustelle führten zu weiteren Verzögerungen. Eltern kritisieren die langsamen Baufortschritte und haben bereits Proteste organisiert. Zudem bemängeln sie die Bedingungen an den Ersatzstandorten, darunter verkürzte Unterrichtszeiten, Einschränkungen bei Sportunterricht und Verpflegung sowie das Fehlen eines gemeinsamen Schulhofs und Schulgebäudes.​

Quelle: Jutarnji list, Zagreb