Olympia-Bewerbung Berlins wurde zurückgezogen
24.9.2026
In Berlin hat die amtierende Landesregierung aus Christlich Demokratischer Union (CDU) und Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) die Bewerbung für die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele offiziell zurückgezogen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sowie Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand begründeten den Schritt unter anderem mit fehlender politischer Stabilität und den besseren bewerteten Bewerbungen aus München und der Region KölnRheinRuhr durch den Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Niroomand erklärte, man habe eine Abstimmung in Baden-Baden mit nur wenigen Stimmen für Berlin vermeiden wollen. Wegner bezeichnete den Rückzug als "traurigen Tag" und verwies auf die aus seiner Sicht möglichen Investitionen in Berlin und Ostdeutschland. Mit dem Rückzug Berlins blieben zunächst München und KölnRheinRuhr im Rennen um die deutsche Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044. Der DOSB entschied sich inzwischen für München als deutschen Kandidaten.
Quelle: rbb (Newsportal vom Rundfunk Berlin-Brandenburg), Berlin